Clear Away, Noooow!

The Face Shop war für mich bisher eine eigentlich eher uninteressante Marke. Ich habe zwar vor ungefähr einem Jahr eine Nose Clay Mask von The Face Shop gehabt, aber mich reizten die Produkte nicht so sehr. Die Aufmachung an sich und die Produkte, es gab noch nicht viel, was ich von der Marke wusste und was ich von ihr gehört habe. 

Als ich dann im letzten Sommer in Korea war, habe ich in jeder Boutiqe gestöbert und hatte vorgehabt von allen Marken zumindest 1-2 Produkte mitzunehmen, um mir einen Eindruck zu verschaffen. Also ließ ich mich auch bei The Face Shop beraten (nachdem ich mir einige Sheetmasks in den Warenkorb legte) und die Verkäuferin empfiehl mir zwei Produkte der Clean Face-Reihe und eins davon heißt "Clear Away Spot":

Der Clear Away Spot verspricht einen sofortigen Effekt zu erzielen, das "Ausbrechen" von Pickeln zu rechtzeitig verhindern und trotzdem sanft zur Haut zu sein. Es sind 18ml enthalten und der Preis lag bei 9900KRW (ca. 7€).

Das kleine Fläschchen fühlt sich in den Händen sehr hochwertig an und mir gefällt das schlichte Design auch sehr gut.

Was mich aber letztendlich dazu verleitet hat das Produkt dann auch tatsächlich zu kaufen war die interessante "Textur" des Produktes, die ich bisher so noch nicht gesehen hatte.

Wenn man nämlich genau hinschaut sieht man (auf dem Bild leider nicht so ganz gut zu erkennen), dass der Clear Away Spot aus zwei Phasen besteht: Einer klaren Flüssigkeit und einem rosanen Pulver am Bodensatz.

Es wird aber ganz strikt auf der Pappverpackung darauf hingewiesen, dass man die beiden Inhalte nicht miteinander vermischen darf - Nachdem man die normale Abendroutine durchgeführt hat (inkl. Serum, Feuchtigkeitspflege, Augencreme, etc), soll man ein Wattestäbchen eintunken und die pulverartige Substanz an die Oberfläche holen. Diese direkt auf die Stellen tupfen, bei denen bereits Pickel erfühlbar sind und das Ganze über Nacht einwirken lassen.

Nach 2-3 Anwendungen auf der selben Stelle wird man merken, dass die Pickelchen, die eigentlich vorhatten das Licht der Welt zu erblicken, abgeklungen sind. Man muss diese aber rechtzeitig bemerken, sind sie schon sichtbar oder in einem zu weitem Stadium, kann auch das Mittelchen hier nicht helfen. Daher setze ich mich jeden Abend an meinen Schminktisch und ertaste mein Gesicht auf der Suche nach Übeltätern *höhö*

Mius Fazit:
Mir persönlich hilft der Clear Away Spot tatsächlich sehr gut, wenn ich fleißig jeden Abend tupfe. Man muss natürlich geduldig sein und es hilft nicht direkt über Nacht, aber bereits nach wenigen Anwendungen kann man den Pickel Einhalt gebieten. Ich bin manchmal leider nur ein bisschen faul und auch gerade wenn mein Freund da ist oder Freundinnen zu Besuch sind, mag ich nicht unbedingt aussehen als hätte ich Windpocken - weswegen es dann doch immer wieder ein paar Pickel schaffen zu sprießen, aber naja.. Selbst Schuld! *höhö*

Was mir persönlich nicht so gut gefällt an der Zwei-Phasen-Methode ist, dass man damit auch sehr schlecht verreisen kann, denn durch das Hin- und Herschleppen vermischen sich natürlich die beiden Substanzen und ich hoffe nur das es nicht allzu schlimm ist, aber von der durchsichtigen Flüssigkeit ist nun deutlich weniger im Fläschchen als zuvor. Und auch jedes Mal wenn das Fläschchen umkippt, kriege ich eine kleine Herzattacke.

Bei der Flüssigkeit handelt es sich um Alkohol, was wohl auch nicht ganz für sensible Haut geeignet ist, bei meiner Mischhaut merke ich aber kein Brennen.

The Face Shop ist eine südkoreanische Marke und daher nur Online zu beziehen, aber wenn man es einmal hat, reicht es für eine gefühlte Ewigkeit. Ich habe für euch gestöbert und das Produkt bei sehr wenigen Händlern auf ebay entdecken können: >>HIER und >>HIER (bei diesem Anbieter habe ich auch schonmal mein Lieblingsserum gekauft und es hat aller super funktioniert ^-^//).

Von mir aus kriegt der Clear Away Spot von The Face Shop 4.5/5 Punkte.


Wäre der Clear Away Spot etwas für euch?
Oder habt ihr ein anderes On-The-Spot-Produkt, dass ihr gern benutzt? ^-^//



[DIY] Paper Lashes

Heute möchte ich euch zeigen, wie ich meine Papierwimpern für den "Girls on Fire" - Look gemacht habe. Es ist eigentlich recht einfach, erfordert nur etwas Zeit und Geduld. 

Die Idee ist mir ganz plötzlich gekommen als ich im Wartezimmer beim Arzt saß und darüber nachdachte, wie ich das Thema umsetzen könnte. Mein erster Gedanke war "Schade, dass ich keine Papierwimpern habe, die dazu passen würden...", dann dachte ich "...aber eigentlich auch bekloppt so viel Geld für Papier auszugeben! Es ist ja nur Papier!" und dann kam die Erleuchtung: "Es ist Papier! Papier hast du doch auch Zuhause!" *höhö*

Zunächst braucht man dafür weiche Pappe, Wimpern zur Vorlage, einen Cutter und eine Bastelunterlage. 

Die Wimpern flach auf die Pappe legen und mit einem Bleistift den Bogen des Wimpernbandes ungefähr abzeichnen. 

Mit dem Bleistift nun ein Muster vorzeichnen: Dabei beachten, dass man beim ersten Mal (oder wenn man wie ich ungeschickte Finger hat...) eher simplere Muster wählt und dass man das Muster von außen nach innen hin kleiner werden lässt. 

Das Motiv mit dem Cuttermesser ausschneiden und an dem Wimpernband noch ein Stück Pappe übrig lassen, um später besser den Schwung einzudrehen. 

Beim Ausschneiden mit dem Cutter war es bei mir so, dass ich manchmal etwas verrutscht bin und ich daher mit dem Motiv als Vorlage gearbeitet habe, aber trotzdem flexibel sein musste. 

Mit einem Stift den Wimpern Schwung verleihen - Ich habe die "ungemalte Seite" nach unten gelegt, da es mir wichtiger ist, dass die Wimpern bei geöffneten Augen hübsch aussehen. Es ist natürlich schöner, wenn man die Bleistiftskizze wegradiert, aber ich hatte die Befürchtung, dass ich die Wimpern kaputt machen würde. 

Nun mit einer Schwere die überschüssige Pappe in einer Kurve abschneiden.
Man kann nach diesem Schritt sicherlich schon aufhören, aber da ich mir nicht sicher war, ob die Papierwimpern an sich an den Wimpern halten würden, habe ich sie an falsche Wimpern angeklebt.

Und dann sind die selbstgemachten feurigen Paper Lashes fertig - man darf beim Anbringen nur nicht vergessen die Wimpern von der Länge her anzupassen (das habe ich bei meinen nämlich vergessen *höhö*).

Es war eher ein Selbstversuch mit den Wimpern und ich finde sie in Ordnung. Was mir persönlich an den Wimpern nicht gefällt ist der fehlende Schwung und dass sie am Wimpernkranz nicht so schön anliegen - dafür muss ich noch irgendwie eine Lösung finden :D

Insgesamt habe ich für meine Wimpern ca. 25-30 Minuten gebraucht und es ist schon eine mühsame Arbeit, aber immerhin habe ich keine 20€ dafür gezahlt ^-^//


Wie gefallen euch eigentlich Paper Lashes?


"Girls on Fire"

In diesem Monat heißt das Thema bei Project Make-Up: "Girls on Fire". Bei dem Titel kriege ich direkt einen Ohrwurm von Alicia Keys... *höhö*

Und auch dieses Mal hatte ich Spaß daran mich auszutoben... bei Feuer denke ich an die Farben Gelb, Orange, Rot und ein wenig Blau. Leider sehen meine Augenbrauen sehr Pink aus, obwohl ich eigentlich ausschließlich mit rotem Lidschatten gearbeitet habe; und auch in meinem Fotobearbeitungsprogramm ließ sich die Farbe nicht schön verändern. 

Besonders stolz bin ich auf die Paper lashes, die ich selbst gebastelt habe. Sie haben zwar nicht den perfekten Schwung und sind nicht so filigran, wie man es sonst an Papierwimpern bewundern kann... aber für meinen ersten Versuch und für ein Projekt-AMU reicht es mir vollkommen aus.

Die Tage werde ich den Beitrag zu den feurigen Paperlashes hochladen ^-^// 

Die Lippen habe ich Ombré-mäßig gepinselt, dabei habe ich einen roten Lippenstift und gelben Lidschatten mit Lipgloss verwendet. 

Am Freitag Abend ab 20 Uhr könnt >>HIER ihr die weitere Looks zu dem Thema "Girls on Fire" sehen. Ich bin schon ganz gespannt darauf, wie das Thema sonst noch umgesetzt wird ^-^//


Are you imPress(-ed)?

imPRESS-Nails haben mich schon länger interessiert, da es sie in letzter Zeit immer häufiger auf verschiedenen Blogs (SHIA, FRäULEIN FLAUSCHIG, GERI, MAGI und viele mehr...) zu sehen gab und obwohl ich eigentlich lieber natürliche Nägel bevorzuge, haben mich die wunderschönen Designs und die vielen Reviews doch ziemlich neugierig gemacht.

Besonders das neue Design "TGIF" (merkwürdiger Name, oder? o.O//) hat mich total begeistert und ich habe mich riesig darüber gefreut als sich das Design in meinem Testpaket befand - ich habe für solche Anlässe sogar einen Päckchen-Tanz *höhö*

Es gibt verschiedene Längen und der Preis unterscheidet sich auch je nachdem, ob man sich Designs - 8,99€ - oder Einfachfarbige - 6,99€ - aussucht. In jeder Packung sind 24 Nägel in 12 verschiedenen Größen enthalten, so dass man sich die passende Größe aussuchen kann. Zu kaufen gibt es die Nägel bald bei Douglas und zur Zeit wohl bei Kaufland. 

Obwohl in der Kurzbeschreibung nur steht, dass man nur die Folie auf der Rückseite der Nägel abziehen muss und die falschen Nägel von der Mitte nach Außen hin aufkleben soll, wird in einer detaillierten Beschreibung der Vorgang auch genauer erklärt: 
  • Zunächst sollen die passenden Größen ausgewählt werden, im Notfall (wenn man zwischen zwei Größen nicht entscheiden kann) soll man zu der kleineren Ausführung greifen
  • die ausgewählten Nägel in die richtige Reihenfolge legen
  • die natürlichen Nägel mit dem beiliegenden Reinigungstuch reinigen
  • es wird empfohlen die Daumen als letztes zu bekleben

Zu dem Reinigungstuch und den Nägeln liegt noch eine kleine Nagelpfeile mit bei, sodass man die Nägel auch in eine gewünschte Form oder zurechtpfeilen kann. 

Das Aussuchen der passenden Größe empfand ich in meiner Ungeduld als etwas mühsam und es endete beispielsweise damit, dass ich an einer Hand zweimal die gleiche Größe anklebte und beide Hände im Vergleich miteinander doch ziemlich unterschiedlich aussahen. Vorteilhaft fänd ich daher, wenn die Nägel beispielsweise auf der Rückseite Zahlen hätten, so dass ich ungefähr im Überblick behalten könnte, welche Nägel ich mir für welche Finger ausgesucht habe. 

Das Ankleben fand ich ganz einfach, man (bzw. Miu *höhö*) sollte nur drauf achten die rundliche Seite der Nägel nach Innen gerichtet zu kleben und zuerst die rechte Hand zu bekleben (bei Rechtshänderinnen). Denn unsere linke Hand ist die Unkoordinietere und wenn sie auch noch mit falschen Nägeln versehen ist, ist sie quasi doppelt geschwächt.

Was mich zunächst an den falschen Nägeln stört ist die unfertige Verarbeitung der Nägel: An manchen Nägeln hingen an der Spitze noch Produktionsreste, die man dann abpfeilen musste - Meiner Meinung nach etwas, was man dem Kunden ersparen kann, weil es einfach unschön und unnötig mühsam ist.

Das Tragegefühl auf den Nägeln ist anfangs leicht unangenehm: Es ist nicht schmerzhaft, aber ich habe einen Druck auf den Nägeln empfunden, weswegen ich die Nägel "bewusst" trug.

meine Nägel waren vorher schon so putt
Zu der Haltbarkeit muss ich leider sagen, dass ich persönlich nicht besonders begeistert bin. Denn obwohl eine Haltbarkeit von bis zu 7 Tagen versprochen wird, sind mir bereits nach wenigen Stunden die ersten Nägel abgefallen - Bei dem ersten Nagel bin ich selbst gegen den Türrahmen gelaufen (ich weiß nicht wie ich das geschafft habe mit der Hand voraus so dämlich zu laufen...) und ich nehme dies auch auf meine Kappe, aber ich verlor im Schlaf einen weiteren Nagel und am nächsten Tag drei Nägel beim Spülen.

Ich habe zwar selbst auch nicht wirklich mit einer Haltbarkeit von 7 Tagen gerechnet, aber 2-3 Tage hätte ich mir schon gewünscht TT_TT//

Bei meiner Freundin Lena (Hallöööchen Mäuschen!) war es aber gar nicht der Fall: Sie konnte ohne Probleme spülen und alle Nägel blieben dran! Sie hatte sogar schon langsam die Befürchtung, dass die Nägel gar nicht mehr abgehen würden und hat sie nach einigen Tagen selbst abgemacht, da sie durch die Lücken und Wölbungen Angst vor Nagelpilz hatte.

Und da wären wir bei einem weiteren Punkt, der mir vorher noch nicht durch den Kopf ging, da die Nägel bei mir bisher noch nie so lange hielten, dass ich mir Sorgen machen konnte (habe nun schon meine dritten imPress Nails getestet...): Die Hygiene

Die Nägel haben eine sehr starke Wölbung und auch dadurch, dass sich der doppelseitige Kleber nicht über die komplette Nagelfläche verteilt, kann sich sehr leicht Dreck drunter sammeln. Eine sehr unangenehme Vorstellung, wenn man Toilettengänge und Hausarbeit bedenkt *ieeeeurks*

Mius Fazit: 
Ich finde die imPress-Nails mit den verschiedenen Designs sehr schön und eigentlich sehr praktisch - im Handumdrehen sind hübsche, klassische oder verrückte Nageldesigns kreiert und die natürlichen Nägel werden nicht angegriffen.

Allgemein jedoch hätte ich mir eine bessere Verarbeitung der Nägel gewünscht und eine bessere Haltbarkeit - obwohl ich sie wohl doch nicht so gern lange tragen würde bei den hygienischen Vorstellungen... Die Haltbarkeit kann bei dem einen oder anderen etwas unterschiedlich ausfallen und ich habe auch mehrere Anläufe genommen (ich wollte die imPress-Nägel so gern mögen...), aber sie sind mir bei jedem Mal sehr schnell abhanden gekommen.

Für mich sind die imPress-Nails daher leider gar nichts und ich werde wohl lieber zu Nagelpflegeprodukten greifen, um meine eigenen Nägel auf eine schöne und gesunde Länge zu bringen, statt Geld hierfür auszugeben.
Von mir gibt es 2/5 Punkten für hübsche Designs und das gepflegte Aussehen beim Tragen.

Empfehlen kann ich die Nägel denjenigen, die nur für einen Abend hübsche Nägel brauchen und nicht viel Geld ausgeben oder ihre eigenen Nägel durch Gelnägel kaputt machen wollen. ABER an diesem Abend sollten die Damen so gut wie keinen Finger rühren müssen, also beispielsweise ungeeignet für Brautjungfern, die viel zu erledigen haben *höhö*


Wie findet ihr falsche Nägel? Praktisch oder lieber Natur Pur?
Habt ihr schon imPress-Nails ausprobiert? Und wie haben sie bei euch gehalten? ^-^//




Miu und ihr Studium

Heute möchte ich endlich die vielen Fragen zu meinem Studium beantworten, die ich bisher sehr häufig erhalte. Ich habe mich bisher nicht dazu durchringen können ein Blogpost über mein Studium zu schreiben, weil ich ehrlich gesagt auch selbst ein wenig verplant bin und daher nicht viele Fragen beantworten kann. 

Es mag zwar etwas dämlich klingen, aber ich studiere eigentlich zur Zeit einfach nur das, was mir Spaß macht und was ich mich seit meiner Kindheit interessiert und da das Studium so weit gefächert ist, weiß ich (obwohl ich bereits bald im 6. Semester sein werde) noch gar nicht wohin mich dieser Weg führen wird. Ich werde die Fragen daher nach bestem Wissen und Gewissen beantworten - so gut, wie es nur geht, aber ich kann für nichts garantieren ^-^//

Vorweg: Ich studiere Asienwissenschaften in Bonn und befinde mich in einem auslaufenden Bachelor, d.h. dass die Struktur des Studiums in den Jahrgängen nach mir (ab dem Wintersemester 2012/2013) anders ausschaut.

Bereits in meiner Kindheit entwickelte ich ein starkes Interesse für Asien, angefangen hat dies mit einer Videokassette mit Jacke Chan-Filmen, die ich immer wieder laufen lief bis sie kaputt ging. In der Jugend entdeckte ich meine vietnamesischen Wurzeln, ich liebte asiatische Legenden und Sagen und Anfang der 10. Klasse entdeckte ich taiwanesische Dramen für mich. Durch die Serien und die chinesische Popkultur wuchs mein Interesse an der chinesischen Sprache: Mein Ziel war es (bzw. ist es :b) eines Tages meinen Kindheitshelden Jacke Chan zu treffen und mich mit ihm auf Chinesisch zu unterhalten. 

Da ich meine Motivation einfach am Schopf packen wollte, belegten ein guter Freund und ich einen Anfängerkurs an der Volkshochschule in Dortmund. Dieser Kurs hat leider nicht besonders viel gebracht, da er nur einmal die Woche stattfand und man nicht besonders viel lernen konnte, aber es hat mir einen interessanten Einblick verschafft und mir gezeigt, dass mich die Sprache nicht abschreckt. Aber damals war ich mir noch nicht bewusst, dass ich die Sprache auch noch intensiv lernen möchte.

In der 11. Klasse bekamen wir zur Berufsorienterung ein dickes Buch mit allen Studiengängen und aus Langeweile blätterte ich das Buch  durch und blieb direkt bei A wie Asienwissenschaften hängen. Die Beschreibung las sich interessant und auch die Universität Bonn hatte eine gute Bewertung, also durchwühlte ich das Internet und die Idee pflanzte sich in mein Gedächtnis ein. 

Nach einigen Jahren war die Begeisterung für den Studiengang abgeschwächt und nach den Abiturprüfungen hatte ich einfach keine Idee, was ich sonst anderes studieren könnte. Ich wollte gern etwas Kreatives studieren, traute meinen eigenen Fähigkeiten aber nicht, viel mit Wirtschaft kam mir trocken vor und für alles andere hatte ich keine besondere Begeisterung.
Da es zu spät war, um mir auf Reisen um die Welt selbst noch weitere Bedenkzeit zu geben, gab ich mir einfach einen Ruck und dachte mir, dass ich es einfach versuchen sollte, da das Interesse für Asien immer noch da war und nur einen Schubs in die richtige Richtung brauchte. Also schrieb ich mich ein, packte meine Sachen und war stets darauf gefasst vielleicht doch einen Rückzieher zu machen - ich war davor immer der Meinung gewesen, dass ich keine Begabung für Sprachen hätte.

Bei mir war die Entscheidung nach Bonn zu gehen ziemlich einfach, da ich mir sehr viele Optionen offen halten wollte. Während an anderen Universitäten die einzelnen asiatischen Sprachen als einzelne Studiengänge (Sinologie, Japanologie, Koreanistik, etc.) angeboten werden, werden viele verschiedene asiatische Sprachen unter einem Dach zusammengefasst: Vorteile, die ich darin sehe, sind zum einen die Vielfältigkeit (es gibt Sprachen wie Tibetisch oder Vietnamesisch) und zum anderen die Möglichkeit seine eigenen Fähigkeiten in den Sprachen auszutesten. Ich habe z.B. mit Chinesisch als Hauptfach angefangen, aber als ich Koreanisch als Zweitsprache gewählt habe, einfach gemerkt, dass mich die Sprache einfach mehr interessiert - es ist meiner Meinung nach einfacher zu "springen".
Es ist zudem auch möglich, sich durch die verschiedenen Importmodule, wie z.B. VWL, Kunstgeschichte oder Sprachwissenschaften, etc. sich in bestimmten Bereichen zu qualifizieren und sein Studium selbst zu modifizieren. Dadurch kann man seine eigenen Interessen (neben der Sprache) noch weiter einbringen und sich im Idealfall besser für den Arbeitsmarkt ausrüsten.

Nachteile, die sich einfach aus der Vielfältigkeit ergeben, sind zum Einen, dass man auch manche asiatische Bereiche in den Pflichtmodulen abdecken muss, für die man sich einfach nicht interessiert und dass die für-einen-selbst-interessanten Themen nicht intensiv genug behandelt werden: Mir fiel es insbesondere schwer mir die Namen für die westasiatischen Prüfungsfragen in der Geschichtsklausur zu merken, während Chinas Geschichte in 6 Vorlesungen abgehandelt wurde.
Zum Anderen fehlt durch die große Sprachauswahl und die dadurch entstehenden kleineren Institute meiner Meinung nach die besondere "Spezialisierung" der einzelnen Sprachen - es gibt zwar viele Sprachen, aber einige werden bsp. finanziell benachteiligt, sie sind nicht alle gleich ausgerüstet und unterscheiden sich auch in ihren Schwierigkeitsgraden stark voneinander.

(Wie gesagt, es handelt sich bei mir um einen auslaufenden Studiengang... die Jahrgänge nach mir sehen ein wenig anders aus) Im ersten Jahr wählt man seine Erstsprache und hat im ersten Semester "Geschichte Asiens" (3x die Woche Vorlesungen zu ganz Asien...) und "IT, Recherche und Präsentation" (Wie man recherchieren sollte; Zitiervorgaben und Literaturangaben, etc.). Im zweiten Semester besucht man die Vorlesungen zu "Modernes Asien" (das gegenwärtige Pendant zu Geschichte Asiens) und eine schwerpunktorientierte Vorlesung im Bereich "IT, Recherche und Präsentation": Es sind quasi die Schnupperkurse für die später Asien-Orientierten-Importmodule, wie Kunstgeschichte, Religionsgeschichte, etc. mit Hinblick auf Recherche- und Präsentationsmethoden.

Im zweiten Jahr hat man die Möglichkeit eine Zweitsprache und Importmodule zu wählen.

Zu beachtende Punkte bei der Auswahl der Fächer im Studienverlauf: Es müssen mindestens drei Module einer Sprache absolviert werden, "Geschichte Asiens", "Modernes Asien" und "IT, Recherche und Präsentation" sind Pflichtmodule und müssen belegt und bestanden werden. Mit mindestens 120 Leistungspunkten kann man mit der Bachelorarbeit anfangen. 

Dies ist der ungefähre Ablauf und wie ihr seht, stehen einem sehr viele Möglichkeiten offen. Ich habe neben den Sprachen Chinesisch, Koreanisch und Vietnamesisch und den Pflichtmodulen nur VWL Mikroökonomie als Importmodul belegt.

Vorkenntnissen stehe ich etwas skeptisch gegenüber: Ich hatte zwar einige Stunden Chinesisch an der Volkshochschule gehabt, was aber nicht schwer ins Gewicht fiel. Die Sprachkurse fangen alle bei Null an, es wird nicht von einem verlangt, dass man das koreanische Alphabet schon fließend lesen kann oder die Töne in Chinesisch bereits beherrscht. Ich finde es auch sehr angenehm, wie die sprachlichen Kurse aufgebaut sind, da man die Sprachen in kleineren Kursen erlernt - ähnlich wie im Schulunterricht mit Hausaufgaben, Diktaten und Übungen. Eine Sprache durch Vorlesungen zu erlernen ist meiner Meinung nach auch unvorteilhaft, da die Lehrperson nicht auf die Studenten eingehen kann und gerade bei asiatischen Sprachen ist eine gute Aussprache sehr wichtig. (Wir hatten Chinesischstunden in denen wir nacheinander die vier Töne aufsagen mussten, bis wir sie selbstständig erkennen konnten.)

Wenn alle Studenten gemeinsam bei Null beginnen und Schritt für Schritt neue Vokabeln, Ausdrücke und Grammatikformeln erlernen, fließt der Unterricht förmlich - die Dialoge miteinander sind leichter zu verstehen und man wird nicht von Fragen unterbrochen, die eigentlich noch nichts mit dem behandelten Lernstoff zu tun haben. 

Hat man aber sehr gute Vorkenntnisse (Muttersprachler, Auslandsjahr, private Unterrichtsstunden) ist es möglich sich hochstufen zu lassen, wie ich es z.B. in Vietnamesisch gemacht habe. Natürlich kann man seine eigenen Vorkenntnisse auch dazu nutzen, sich in den einfachen Basismodulen gute Noten einzuheimsen und Leistungspunkte zu sammeln. Da ich aber meine Leistungspunkte dazu brauche um meine Koreanischkurse bewerten zu lassen, habe ich mir ein Jahr Vietnamesisch gespart. Bei meinem Test zur Hochstufung musste ich eine Klausur mitschreiben und mich mit dem Dozenten auf Vietnamesisch unterhalten.

Ich empfind es persönlich als sehr unangenehm, wenn beispielsweise Vokabeln benutzt werden, die ich "offiziell" noch nicht gelernt habe oder wenn meine Kommilitonen Fragen gestellt haben, um ihre Vorkenntnisse unter Beweis zu stellen. Aber genauso finde ich es unangenehm in den Vietnamesischübungen drangenommen zu werden, weil ich nicht einschätzen kann, wie viel meine Kommilitonen bereits verstehen und ich durch mein Vorwissen den anderen Lernenden nicht die Chance nehmen will zu lernen.

Sprachen aus dem Buch und im Unterricht zu lernen ist die eine Sache, sie aber auch tatsächlich anwenden zu können leider eine ganz Andere. 
Zur Zeit befinde ich mich eigentlich und offiziell in allen drei Sprachen auf dem selben Stand (Basismodul 3), aber vom Sprachgefühl und vom "Wohlbefinden" her bin ich auf komplett anderen Stufen:
Vietnamesisch ist meine Muttersprache und ich studiere die Sprache, um mein Vokabular zu perfektionieren und mir die Grammatik anzueignen (rede eigentlich nur frei heraus). Lesen kann ich bereits (Dank Karaoke! xD), nur das Schreiben ist noch nicht fließend.
Obwohl ich mit Chinesisch für ein Jahr pausiert habe, liegt mir die Sprache viel eher und ich habe ein besseres Gefühl für die Grammatik und Aussprache als bei Koreanisch. Ich habe sehr viele Schriftzeichen durch die Pause schon wieder vergessen, aber ich traue mir durchaus zu ein Gespräch zu führen und fühle mich in der Sprache deutlich sicherer. Ich vermute, dass es daran liegt, dass ich bereits sehr früh mit der Sprache in Kontakt getreten bin und durch die vielen Ähnlichkeiten mit der vietnamesischen Sprache fällt es mir leichter.
Mit Koreanisch habe ich meine Schwierigkeiten, da ich es mir nicht zutraue viel zu sprechen, da meine Freunde durch Serien und Pop-Musik viel mehr Kenntnisse haben. Ich mag die Sprache sehr gern und ich verstehe auch relativ gut, was die Menschen von mir wollen, aber tatsächlich den Mund aufzumachen und zu reden trau ich mich noch nicht. Mir ist aber aufgefallen, dass ich in Korea deutlich sicherer mit der koreanischen Sprache umgegangen bin und ich durch mein Aufenthalt eigentlich auch selbstsicherer geworden bin und drauflosplappern konnte. Aber in den letzten Monaten ist mir mein Selbstbewusstsein hinsichtlich der koreanisch Sprache wieder flöten gegangen. 

Daher bin ich der Meinung, dass ein Auslandsaufenthalt in einem Studium mit sprachlichen Schwerpunkt sehr wichtig ist.

Ein Auslandsaufenthalt ist nicht offiziell mit im Studienverlauf mitintegriert, wie es bei manch anderen sprachlichen Studiengängen der Fall ist, aber es wird wärmstens und von allen Seiten empfohlen. Dies bedeutet, dass ich nach dem 4. Semester ins Ausland gehen kann und mir an einer Partneruniversität auch Punkte anrechnen lassen, dies aber keine Pflicht ist. 

Man kann sich die Leistungspunkte anrechnen lassen und direkt im Anschluss des Auslandsaufenthalts in Deutschland die Bachelorarbeit schreiben, aber man kann sich das Semester (oder die beiden Semester) auch als Urlaubssemester "verschreiben lassen" und das Versäumte an der Uni Bonn nachholen.

Da ich mir noch nicht sicher war, in welches Land ich gern gehen würde, bin ich nicht direkt im Anschluss des 4. Semesters ins Ausland gegangen, sondern werde erst im 7. und 8. Semester nach Seoul gehen. Ich werde quasi meine letzten Punkte im Ausland sammeln und zurück in Deutschland meine Bachelorarbeit schreiben.

Es gibt mehrere Möglichkeiten sich für einen Platz an einer ausländischen Universität zu bewerben: Über den Direktaustausch der eigenen Uni mit einer der Partner-Universitäten, über die Sprachabteilung oder man bewirbt sich selbstständig.

Aus persönlichen Gründen würde ich definitiv sagen: JA! 
Denn nach dem Abitur war ich mir einfach noch nicht sicher, welche Sprachen mich genau interessieren und in welche Richtung ich ungefähr gehen möchte. Durch das Studium an der Uni Bonn habe ich meinen Freund kennengelernt, mich für die koreanische Sprache entschieden (stand zuvor gar nicht zur Debatte!) und halte mir durch die vietnamesische Sprache eine sichere Tür offen (gibt es an sehr wenigen Universitäten).

Einige meiner Kommilitonen waren nicht sehr zufrieden mit dem Aufbau des Chinesisch-Unterrichts gewesen und haben aus diesem Grund nach Bochum gewechselt oder gern gemeckert, aber Chinesisch ist zur Zeit "im Umbau" und wird neu strukturiert. (Wobei ich bei einigen weiß, dass es eher an der eigenen Motivation lag... *hust*)

Was mir nicht so gut gefällt sind die verschiedenen Schwierigkeitsgrade der Prüfungen in den verschiedenen Sprachen: Chinesisch-Klausuren decken nur einen Bruchteil von dem ab, was man tatsächlich gelernt haben sollte, Koreanisch ist in Ordnung, wenn man die richtigen Dozenten hatte und Vietnamesisch-Klausuren sind jedes Mal eine große Herausforderung (und das sag ich als Muttersprachlerin!).


Ich weiß nicht genau, was ich mit meinem Studium eigentlich anfangen möchte, aber ich glaube, dass dies der richtige Weg für mich ist und ich noch irgendwie meinen weiteren Weg finden werde (im allerschlimmsten Notfall gibt es noch einige Notfallpläne *höhö*).

Ein sehr langer und wortreicher Beitrag, aber ich hoffe, dass ich alle Fragen habe beantworten konnte. Falls es noch unbeantwortete Fragen gibt, werde ich sie natürlich gern beantworten ^-^//



PS: Ich liebe die Stadt Bonn einfach! Sie hat die für mich richtige Größe, eine tolle Lage, wunderschöne Altbau-Häuser und ich liebe unser Uni-Hauptgebäude! ♥
PPS: Wer sich für Asienwissenschaften in Bonn interessiert: Morgen (11.03.) werden die Studiengänge im Rahmen der Bonner Hochschultage für Schüler und Schülerinnen vorgestellt. >>HIER finden sich weitere Informationen!

Catrice Eyebrow Filler

Augenbrauen gehören zu einem Teil meiner Beautyroutine, der ich bisher wirklich sehr wenig Beachtung geschenkt habe. Obwohl ich vor ungefähr einem Jahr eine Routine für mich und meine langen Brauen entdeckt habe, habe ich sie nur wenige Wochen befolgt bis ich sie wieder habe lang wachsen lassen und nur das Nötigste zupfte und stutzte.

Um meine Brauen meiner helleren Haarfarbe anzupassen, habe ich eine Zeit lang die hellbraune Brauentusche der japanischen Marke Kiss Me benutzt. Da ich meine Haare aber seit einigen Wochen wieder dunkler trage, hat die Farbe nicht mehr sehr gut zu mir gepasst und ich musste wieder zu meinem Augenbrauenpuder und -stift greifen, was ich aber nicht wirklich gern tu - Ich finde meine Brauen an sich schon sehr voll und dunkel, so dass Puder oder Stift meine Augenbrauen zu stark in den Vordergrund rücken. 

Als ich dann vor kurzem in meinem CATRICE-Neuheiten-Päckchen den Eyebrow Filler entdeckte, war ich Feuer und Flamme, denn das Produkt versprach mir meine morgendliche Routine zu erleichtern! ^-^// (Ich hatte zwar einige Wochen vorher das Eyebrow Styling Gel von p2 entdeckt, aber man ist ja immer auf der Suche nach etwas "Besserem" *höhö*)

CATRICE zu dem Perfecting & Shaping Gel: 
"MAKE A BOW WOW
Perfekt geformte, dichte Augenbrauen für mehr Kontur und intensiveren Ausdruck: Der natürlich getönte Eyebrow Filler passt perfekt zu allen Augenbrauenfarben, modelliert, verdichtet und definiert. Möglich ist das durch integrierte Fasern, die dünne Partien und Ungleichmäßigkeiten auffüllen."

Es sind 6,5ml enthalten, der Preis liegt bei 3,49€ und soweit ich es herausgefunden habe es steht nur eine Farbe zur Auswahl.

Ich finde die Farbe ziemlich ideal, da man ja bei dunkleren Haaren zu einer helleren Augenbrauenfarbe greifen soll und bei helleren Haaren eine Dunklere benutzen soll. Die braune Farbe bildet quasi die goldene Mitte, die viele Typen anspricht - sie könnte hellere Typen zunächst etwas abschrecken, aber die Augenbrauentusche ist nicht so stark pigmentiert, wie sie ausschaut. 

Der Geruch ist zwar etwas chemisch, aber da die Augenbrauen sich über der Nase befindet, stört dies nicht weiter.

Die Bürste der Brauentusche finde ich hingegen leider nicht optimal gelungen, da die Härchen sehr kurz sind und ganz dicht beieinander liegen. Dadurch werden die Augenbrauen nicht gleichmäßig eingefärbt und das Ergebnis fällt unschön aus. Ich hatte zunächst angenommen, dass dies daran liegt, dass meine Augenbrauenhärchen so lang sind und sie dann (seit langem mal wieder *höhö*) gestutzt, aber auch bei meinen gekürzten Augenbrauen finde ich das Ergebnis nicht besonders gelungen: Es sind Lücken zu erkennen, die Härchen werden ungleichmäßig stark eingefärbt und ich muss für ein gleichmäßiges Ergebnis mehrmals und "bedacht" tuschen.

Mius Fazit: 
Ich finde es gut, dass es das Perfecting & Shaping Gel von Catrice gibt, finde aber nicht, dass die Bürste besonders gut gelungen ist. Es ist eine gute und (eigentlich schnelle) Alternative zu Augenbrauenpuder und -stiften, wenn man bereits mit der eigenen Augenbrauenform zufrieden ist und nur ein wenig auffüllen und einfärben möchte. Wenn man die Augenbrauen gern anders nachzieht, kann man mit dem Gel die Augenbrauen gut fixieren.

Leider konnte ich mich nicht mit der Bürste anfreunden und vergebe dem Eyebrow Filler daher 3.5/5 Punkten.


Als tolle Alternative zu der Brauentusche kann ich das Eyebrow Styling Gel von p2 empfehlen: Hochgerechnet ist das Produkt zwar minimal teurer, aber mir gefällt die Bürste, allgemeine Farbabgabe (020 Dark Hazel) und Haltbarkeit sehr gut! ^-^// (Hätte daraus vielleicht ein Duell-Beitrag machen sollen *höhö*)


Eine weitere Meinung zu dem Catrice Eyebrow Filler findet ihr >>HIER von Miss Insane.
Habt ihr das Produkt schon entdeckt oder getestet? Wie findet ihr es? ^-^//


Forticea - meine neue Geheimwaffe gegen Haarausfall

Im November habe ich darüber geschrieben, was ich gegen meinen Haarverlust unternehme und seitdem habe ich ein paar neue Mittel und Wege gefunden dem Verlust meiner Haare entgegenzuwirken. Eigentlich hatte ich geplant in einem Update meine Tipps zusammenzufassen, aber ich habe ein Produkt gefunden, bei dem ich einfach der Meinung bin, dass es einfach einen eigenen Einzelbeitrag verdient hat ^-^//

Wie ihr es bestimmt schon bemerkt habt, lasse ich mich sehr schnell anfixen und diesmal war es die ulkige Jarmaine, die mich auf die französische Marke Réne Furterer aufmerksam gemacht hat und das Shampoo Forticea. 

René Furterer spezialisiert sich auf Haarpflege mithilfe von ätherischen Ölen und pflanzlichen Inhaltsstoffen - es gibt für jedes Haarproblem passende Pflegeprodukte: Fettige oder gereizte Kopfhaut, kraftloses Haar oder wie bei meinem Fall halt auch bei Haarverlust. 

Bei Haarverlust gibt es von Rene Furterer die Reihe mit den Triphastic Ampullen (8 Ampullen für knapp 60€), das RF80 Konzentrat (12 für knapp 40€) und das Forticea Shampoo.

Obwohl das Shampoo eigentlich nur als Ergänzung zu dem Konzentrat gilt, war ich dann doch zu knausrig um für beide Produkte insgesamt 50€ auszugeben und wollte zunächst einfach nur das Shampoo testen. 
Die Preise variieren hierbei sehr stark: Auf Amazon habe ich das Shampoo für knapp 12€/150ml  gefunden, auf manch anderen Seiten für knapp 15€/200ml und am günstigsten war es >>HIER für 9,81€/200ml.

René Furterer sagt zu dem Shampoo selbst: 
"FORTICEA, die ideale Ergänzung im Rahmen der Anti-Haarausfall-Pflege mit Triphasic oder RF80. FORTICEA stimuliert die Durchblutung der Kopfhaut dank der Synergie aus pflanzlichem Pfaffia-Extrakt und ätherischen Ölen. Das Haar wird wieder kräftiger und widerstandsfähiger. Ein neuer Wirkstoffkomplex sorgt sofort für leicht kämmbares Haar."

Angewendet habe ich das Shampoo mit zwei weiteren Angewohnheiten, die ich mir angeeignet habe, um das Ausfallen meiner Haare so gut wie möglich zu vermeiden: 
  1. Das Shampoo in den Händen aufschäumen und dann erst in die nassen Haare einmassieren. 
  2. Die Haare nur jedes zweite Mal waschen: Durch Sport oder andere Umstände muss ich manchmal mehrere Tage hintereinander duschen, obwohl die Haare an sich noch sauber sind. Um die Haare zu schonen, wasche ich sie nicht jedes Mal mit Shampoo, sondern spüle sie jedes zweites Mal einfach nur mit Wasser durch und andere Mal wird shampooniert.

Das Shampoo befindet sich in einer auf-den-Kopf-stehenden Tube, bei der man gut sehen kann, wie viel Produkt sich noch darin befindet. An sich finde ich die Verpackung sehr gut, da man wirklich alles bis aufs letzte Bisschen rausdrücken kann. Leider ist bei mir nur ein kleines Problem mit der Verschlussklappe, die sich sehr schwer öffnen lässt und schon 3-4 Nagel Designs zerstört haben (... aber vielleicht ist es nur bei meiner Verpackung so gewesen *höhö*).

 
Der Geruch ist angenehm und fällt mir persönlich nicht besonders auf. 

Von dem Produkt braucht man nicht viel und es schäumt gut auf (ich habe immer Spaß daran die kleinen Kügelchen kaputtzuschäumen...). Hat man es in die Haare einmassiert, ein paar Minuten einwirken lassen und ausgespült, fühlen sich die Haare im nassen Zustand seeehr unangenehm an. Sie sind irgendwie trocken und lassen sich mit den Fingern nicht gut auskämmen - vergleichbar mit den Haaren nach dem Besuch im Schwimmbad.
Bei meiner ersten Haarwäsche war ich einfach geschockt und wollte das Produkt schon abschreiben, aber als ich nach der Dusche das Haarsieb entleeren wollte, waren keine Haare da (normalerweise kann ich mit den ausgefallenen Haaren im Haarsieb fast eine Perücke zurechtknüpfen) - bei der Haarwäsche fallen einfach keine Haare aus!

Wenn die Haare trocknen, lassen sie sich wunderbar auskämmen und sind dann auch wieder weich.

Ich habe das Forticea-Shampoo nun etwas über einen Monat angewendet und kann deutliche Unterschiede erkennen: Meine Haare fallen viel viel weniger aus und sie fühlen sich fester und robuster an. Besonders die Haare an der Wurzel sind gesund, meine Spitzen sind aber leider immer noch recht trocken. 

wollte auch mal so einen Haarknoten machen wie in der Werbung :D
 Mius Fazit: 
Obwohl ich den Preis im Vergleich zu Drogerie-Shampoos doch schon recht hoch finde, die Haare nicht irgendwie schneller wachsen (wie Jarmaine es von ihren Haaren in dem Video behauptet hatte) und ich auch das Gefühl meiner Haare nach dem Ausspülen nicht so gern mag, glaube ich, dass ich mit dem Forticea-Shampoo von René Furterer MEIN Shampoo gefunden habe. 
Natürlich spielt bei Haarverlust auch Ernährung und die allgemeine Gesundheit eine Rolle, aber es gab in meinem Leben eigentlich sonstig keine besonderen Veränderungen, die solch positive Einwirkungen auf mein Haarproblem hätte auslösen können.
Ich bin Produkten, die ich irgendwelchen Youtube-Gurus nachkaufe, meistens immer sehr skeptisch gegenüber (und lasse mich trotzdem gern anfixen *höhö*), aber ich bin wirklich von Forticea überzeugt und habe ja schon selbst das Gefühl, dass meine Review gekauft klingt... *höhö*

Für mich hat Forticea von René Furterer 5/5 Punkte verdient!


Ich war schon so lange nicht mehr von einem Pflegeprodukt so positiv überrascht
und habe mich schon drauf gefreut die Review zu schreiben! ^-^// 
Natürlich sind Haarstrukturen immer anders und was bei mir wirkt,
muss nicht unbedingt bei euch wirken... Aber vielleicht ist es einen Versuch wert? ♥