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Der große Buddha | Hong Kong Day 6

Letzte Woche habe ich euch von unserem restlichen fünften Tag in Hong Kong erzählt, an dem wir zum Nan Lian Garden und zum Victoria Peak gefahren sind. Am sechsten Tag hatten wir das Glück gehabt, dass wir mit Kim Ninja in Hong Kong waren.

Denn durch ihn sind wir auf die Idee gekommen bereits frühmorgens nach Lantau Island zu fahren - dort wo auf einem kleinen Berg der Tian Tan Buddha steht und das Ngong Ping Village - das Touristendorf - zu finden ist. 

Aber nicht nur das, denn mit ihm war es uns auch möglich das Lotus Pond Tempel zu besuchen, das von vietnamesischen Nonnen und Mönchen bewohnt ist. Wir durften an einer Meditationsprozession teilnehmen und gemeinsam zu Mittag essen - ich liebe das vegetarische Essen in Tempeln! [Auch in Vietnam ist das Essen dort immer so richtig lecker!] 

Es war für uns zum einen sehr interessant die buddhistischen Rituale erleben zu dürfen und natürlich auch sehr schön mit Vietnamesen über das Leben in Hong Kong zu reden. 

das Winzlinh
Nach der Mittagspause besuchten wir drei Mädels das Ngong Ping Village - ein künstliches Dorf ausschließlich für Touristen gemacht mit vielen Souvenirgeschäften. 

Da uns die Hitze zur Mittagszeit doch ziemlich zu schaffen machte, machten wir eine kurze Pause im Li-Nong Teehaus - vielleicht erinnert ihr euch an das Bild auf Instagram. Es gehört zu den absoluten Touri-Spezialitäten einen Blooming Flower Tee zu trinken, bei dem sich die Blüte öffnet sobald heißes Wasser aufgegossen wird - HK$10 [damals waren es knapp 9,50€ - jetzt bei den Kursen sicherlich noch mehr].  

War  jetzt im Endeffekt auch nur Tee, aber schon irgendwie hübsch anzusehen und zu dritt ging der Preis für die Kanne dann wirklich. 

Das Problem bei einem Ausflug nach Lantau Island ist die Rückfahrt - denn bereits gegen 19Uhr fährt der letzte Bus zurück. Zur Not kann man natürlich auch immer noch ein Taxi rufen. 

Da es aber nicht so ganz in unser Budget gepasst hätte, wollten wir definitiv noch den Bus erwischen und trotzdem wollten wir einen kleinen Extra-Ausflug zu einem geheimen Ausblickpunkt machen, den uns eine Nonne noch zeigen wollte. 

Es waren viele unausgelegte Pfade durch Waldstücke bis wir endlich ankamen und uns saß die Zeit auch noch zusätzlich im Nacken, aber als wir endlich ankamen war es einfach traumhaft: 

Mit etwas Glück und vielen neuen Mückenstichen erwischen wir noch den letzten Bus und machten uns nach einem langen Tag zurück ins Hotel. Es war wirklich sehr heiß und auch ein wenig stressig zum Ende hin, aber ich finde manchmal muss der Urlaub auch so seine Tücken haben, damit danach etwas witziges zu erzählen hat *höhö*

Und für uns war Lantau Island ein schöner Ausgleich zum restlichen Rummel der riesigen Metropole und ein wunderschöner Abschluss unseres Urlaubs. 

Weitere Fotos von unserem Hong Kong Urlaub findet ihr auch auf dem Blog von Winzlinh! 
Und ich wollte mich an dieser Stelle auch noch bei Falco, Misha und JiaPey bedanken für die vielen tollen Tipps während unserer Hong Kong-Reise! 


Wie sieht es bei euch aus - vertragt ihr besser Hitze oder Kälte?
Und seid ihr eher Stadtkinder oder braucht ihr öfter den Ausflug in die Natur?

Zwischen Tradition und Moderne | Hong Kong Day 5

Es ist schon ein Weilchen her seitdem ich von unseren Ausflug nach Hong Kong berichtet habe -gerade als es so kalt war, konnte ich mir keine Bilder vom Sommer anschauen während wir in knappen Sachen rumliefen [entweder fror ich dann umso mehr oder mein Fernweh verschlimmerte sich nur!]. 

Ich wollte euch gerne heute die Bilder von unserem fünften Tag in Hong Kong zeigen: Nachdem wir gemütlich im Charlie Brown-Café brunchten hatten wir uns zunächst für einen gemütlichen, langen Spaziergang in der strahlenden, brennenden Mittagssonne im schattenfreien Nan Lian Garden entschieden [...ihr könnt es sicherlich schon ahnen].

Obwohl wir auf den Fotos noch recht lebendig aussehen, hatten wir das Gefühl in der Hitze Hong Kongs zu brutzeln. Trotzdem hat sich der Ausflug gelohnt, denn der Nan Lian Garden war unbeschreiblich schön und dieses grüne Plätzchen inmitten von Hochhäusern umzingelt, war einfach atemberaubend. Genau dieser Ort war für mich persönlich das perfekte Beispiel für die Harmonie und das Kontrastspiel zwischen Tradition und Moderne, die in Hong Kong vorherrscht.

Dies war für mich neben dem Disneyland [natürlich!] und das Victoria Harbour eines meiner Lieblingsorte in Hong Kong. 

Nachdem wir ins Hotel zurückkehrten und ein kurzes Mittagsschläfchen hinter uns hatten, verabredeten wir uns mit >>KimNinja um zu einem weiteren Hot Spot zu fahren:

Victoria Peak auf Hong Kong Island. 


Abends hat man nämlich vom Peak Tower aus eine unglaubliche Sicht auf Hong Kong und die Lichter der Stadt. Es wunderschön, unheimlich heiß und erdrückend von den vielen Mitmenschen, die natürlich auch einen guten Ausblick erleben wollten. [Ich hatte unheimlich Glück und habe mich ein paar anderen Austauschstudenten unterhalten, die ihren guten Spot mit mir teilten, damit ich Fotos machen konnte! Ich war viel zu faul um das Stativ hochzutragen und bei der Menschenmasse wäre es auch nicht gegangen!]. 

Eigentlich hatten wir vorgehabt die Bahn zum Victoria Peak zu nehmen, um etwas Geld zu sparen, aber zum Glück hatten wir von unserem Freund >>Falco den Tipp bekommen uns die unendliche Schlange zu sparen und doch lieber ein Taxi zu nehmen. Ich glaube für Hin und Zurück haben wir etwa 25€ bezahlt und wenn man es sich aufteilt, war es definitiv in Ordnung. 



Und zu guter Letzt wollte ich euch noch einen persönlichen Highlight meines fünften Tages in Hong Kong zeigen: 

*Höhö*

Ringe in Form von wunderschönen Krönchen - und sogar runtergesetzt! Umgerechnet sind HK$ 4620 derzeit etwa 550€ - ein richtiges Schnäppchen, nicht war? *hehe* 



Was ist eigentlich eure beste Medizin gegen Fernweh?
Die nächste Reise planen, in Erinnerungen schwelgen oder vielleicht sich ganz schnell ablenken?


Let's meet Charlie Brown! | Hong Dong Day 5

Ich liebe Themencafés! Eigentlich weiß ich, dass das total banane und Geldmacherei ist, weil ein Cappucino mit einem Hello Kitty-Kopf drauf dann plötzlich das Doppelte kostet, aber ich kann da meist trotzdem nicht wiederstehen. 

So war das dann auch in Hong Kong gewesen: Mithilfe von Tripadvisor und den Tipps von >>Jiapey, >>Tiramisha und >>Falco hatten wir sehr viele interessante Ecken in Hong Kong entdeckt. Da konnten wir dann auch nicht umhin den Tipp von Tiramisha zu folgen, die uns das Charlie Brown-Café empfahl. 

Obwohl ich nicht unbedingt ein großer Charlie Brown-Fan gewesen bin damals, hat es mir und meinen Mädels total viel Spaß gemacht die vielen Dekostücke und kleinen Details zu begutachten. Ich glaube es war einfach schön sich in seine eigene Kindheit wieder zu versetzen - auch wenn man es damals  in der eigenen Kindheit vielleicht nicht unbedingt toll fand. 

Das Besondere in solchen Themencafés ist natürlich auch die Zubereitung des Essens: 
Da das Charlie Brown-Café unser erster Stopp des Tages war, haben wir in aller Ruhe gefrühstückt. Für mich gab es das Chicken Macaroni Tomato Soup, weil ich die Suppe irgendwo in einer Hong Kong-Foodliste gesehen hatte. Ehrlich gesagt: Absolut uninteressant, da es einfach nur eine Tomatensuppe ist, aber ich glaube für asiatische Verhältnisse ist es sehr ausgefallen - Lecker war es aber trotzdem. 

Ich trinke meinen Kaffee eigentlich auch immer schwarz, aber wenn man sich für ein Motiv entscheiden kann, das ganz artistisch mit Kakaopulver über einer Schablone gestreut wird, da kann ich einfach nicht anders und bestelle dann ein teureres Milchschaumgetränk [Ich falle auch wirklich auf jeden Verkaufstrick rein TT_TT]. 

Leider waren wir nach dem Frühstück wirklich gesättigt [bei dem sehr heißen Wetter hatte man auch nicht wirklich Appetitt viel zu essen] und haben am Ende gar keinen Kuchen mehr probiert... ich hätte gerne gewusst, ob die auch schmecken oder nur gut aussehen *höhö*

Das Charlie Brown-Café ist nicht unbedingt ein Muss wenn man in Hong Kong ist, aber wenn man sich sowieso gerne irgendwo hinsetzen möchte, hat es definitiv seinen Reiz. Unser Frühstück und die Getränke waren gut, aber haben uns jetzt nicht umgehauen [kann aber auch daran liegen, dass wir von all dem Schnickschack abgelenkt waren!]. 
Die Preise sind für Hong Kong in Ordnung: Ein Menü aus Suppe und schwarzem Kaffee kostet etwa 5,80€ (wenn ich die Umrechnung noch genau im Kopf habe), nimmt man sich stattdessen ein anderes Heißgetränk dazu erhält man HK$10 (1€) Rabatt auf dieses Getränk. 

Das Charlie Brown-Café findet ihr hier:

58-60 Cameron Rd
Tsim Sha Tsui, Kowloon
Hong Kong

Mit der Tripadvisor-App kann man auch offline die Karte nutzen - damit haben wir die meisten Sightseeing-Spots gefunden, so wie auch das Charlie Brown-Café! 


Wie findet ihr solche Themencafés? 
Fallt ihr auch auf so einen Schnickschnack rein?



Strolling around | Hong Kong Day 4

Dim Sum, Portuguese Eggtart, Banh Bao
Nach unser ereignisreichen Anreise am ersten Tag, unserem Ausflug nach Macau am zweiten Tag und unserem Aufenthalt im Disneyland haben wir unseren vierten Tag sehr spät und sehr ruhig angefangen. 

Über TripAdvisor suchten wir zunächst nach einem Dim Sum-Restaurant, da wir alle vier Dim Sum-Liebhaber sind und es unbedingt frisch und authentisch in Hong Kong probieren wollten. Leider ist es mit TripAdvisor oft so, dass viele gelistete Empfehlungen veraltet sind. Daher war das Restaurant ganz oben auf unserer Liste war gar nicht mehr aufzufinden und wir haben uns spontan für das Marvel-Restaurant entschieden... wohl der beste Glücksgriff, den wir den ganzen Urlaub über gemacht haben! ^-^// 

Streetfoot, Peking Duck
Schachspielen, alte Männer, Parks in Hong Kong, Mongkok
Mongkok, Straßenschilder, dicker Hund
Gemüsemarkt, Hong Kong, Obst
Shin Chan, Spongebob, Pikachu
One Piece, Spiderman, Batman, Lego, Kuchen
Es war ein unheimlich schönes Gefühl durch die Straßen Hong Kongs ohne wirkliches Ziel zu laufen und einfach nur die Atmosphäre zu genießen. Ich schaue seit meinem sechsten Lebensjahr schon liebend gerne Hong Kong-Dramen - und es sah wirklich so aus wie in den Serien *wwww*//

Leider war das Wetter in Hong Kong Mitte Juni doch sehr erdrückend durch die schwüle Luftfeuchtigkeit und erschlagende Hitze. 
Aber was man in Hong Kong unbedingt beachten sollte: In der U-Bahn und auch sonst in den Geschäften wird nicht an Airconditioner gespart - es wird so heftig die Temperaturen runtergeschraubt, dass man auch schon beim Vorbeilaufen friert und sich schnell eine Erkältung holen kann. Zum Glück habe ich von >>Jiapey den Tipp bekommen überall einen Überzieher oder Cardigan mitzubringen - sonst wäre ich wohl irgendwo schon längst erfroren!

Skyline, Night, Lichter, Reisetagebuch
Selfie, Selca, Hong Kong, Kim Ninja, Travelguide
Mein liebster Stopp des vierten Tages in Hong Kong war definitiv der Victoria Bay mit der Skyline von Hong Kong Island - einfach traumhaft! ♥ 

Seid ihr eigentlich eher Städtereisende? 
Oder mögt ihr es lieber in den Bergen wandern zu gehen?
Oder vielleicht doch am Strand liegen und die Seele baumeln lassen? ^-^//